farbenprächtig

Überlebenskünstler aus dem Schattenreich

Gibt es eine Alternative zur Grasbewachsung im Schlagschatten der Laube? Hier stellen sich fünf Pflanzen vor, die sich auch ohne Sonnenstrahlen zu behaupten wissen...

Heimischer Waldmeister (Asperula odorata)

Der Waldmeister wünscht entwässerten, durchlässigen Boden im Halbschatten oder Schatten. Die 5 bis 7 Zentimeter niedrige Pflanze blüht im Juni und Juli weiß.

Taubnessel (Lamium)

Taubnessel

Die Taubnessel ist eine niederwüchsige Pflanze mit nesselähnlichen (aber nicht brennenden) immergrünen, manchmal gefleckten Blättern. Oft breiten sich die Pflanzen wuchernd aus.

Lamium galeobdolon hat silbrig gezeichnete Blätter und blüht vom Mai bis Juli gelb.
Lamium maculatum hat Blätter mit silbrig-weißen Flecken. Sie blüht von April bis Juli rötlich, rosa und weiß.

Efeu (Hedera)

Brennessel

Efeu ist eine beliebte Kletterpflanze, die aber auch mangels Gerüst im Tiefschatten des kahlen Bodens z.b. unter einem Baum entlangkriecht. Mit ihm können aber auch kahle und schattige Mauern verschönt werden.

Diese anspruchslose Pflanze gedeiht fast in jedem Boden und unter fast allen Bedingungen. In der Sonne bildet die Pflanze andere Blattformen aus als im Schatten.

Nach dem Pflanzen im September/Oktober oder März/April muß er zunächst reichlich gegossen werden. Nach dem Einleben der Pflanzen reicht der niedergehende Regen im allgemeinen aus.

Maiglöckchen (Convallaria)

Maiglöckchen sind die Blumen mit den stark duftenden, weißen Glöckchen. Als Bodendecker unter Sträucher und Bäumen ist sie gut geeignet. Sie liebt es, kurz vor dem Durchstoßen im März jedes zweite Jahr eine Extraration etwas verrotteten Gartenkompost oder Laub über den Boden gestreut zu erhalten. Blüht diese Pflanze nicht, ist der Boden entweder schlecht oder möglicherweise zu trocken.

Waldrebe (Clematis)

Die Waldrebe ist eine der beliebtesten, blühenden Kletterpflanzen. Ihre Füße wollen im Schatten stehen, ihre Triebe bevorzugen allerdings die Sonne. Einige Arten gedeihen auch an einer Nordwand, also im Schatten. Mauern, Gitter und Pergolen sowie Baumstämme kann man mit ihren unzähligen Blüten bedecken. Sie schlingt sich gern um dünne Gegenstände hoch.

Die Wildarten bringen kleine Blüten hervor und blühen meist im Frühjahr und zeitigen Sommer. Die gezüchteten Hybridformen treiben große Blüten, die sich vom zeitigen Sommer bis zum Herbst öffnen.

Die Pflanze ist ein absoluter Wassersäufer; das reichliche Gießen darf man nicht vergessen, will man ihre volle Pracht erleben.